What I've learned in 2017 & hello 2018

2017 // Während ich diese Zeilen hier schreibe, sitze ich mit meinen Mädels zusammen im Auto auf dem Weg nach Dresden. Wir werden zusammen Silvester feiern, um 2017 zu verabschieden und auch gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen. Zutreffender Weise lag auch mein Fokus in den letzten Monaten auf meine Freundschaften (oder allgemein auf jegliche Beziehungen mit anderen Menschen) und ich habe für mich diesbezüglich einige Entscheidungen getroffen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Schließlich habe ich einige Lektionen und Erkenntnisse begriffen, die ich mit ins neue Jahr tragen will und hoffentlich auch weiterhin in Zukunft berücksichtigen werde. Anlässlich des Rückblicks werden natürlich auch weitere Wendepunkten und Highlights von 2017 thematisiert und ich nehme euch einfach mit zu einem Recap meiner persönlichsten Gedanken.


Meine 5 Lektionen, die ich 2017 gelernt habe


1. Freundschaften leben vom Geben und Nehmen. 
Besonders in diesem Jahr habe ich gemerkt, bei welchen Personen die Distanz einen Einfluss auf die Freundschaft hatte und für wen meine Abwesenheit keine Rolle spielte. Denn ich denke oder bin überzeugt davon, dass sich richtige Freundschaften nicht (stark) davon beeinträchtigen lassen sollten, wenn man hunderte Kilometer voneinander entfernt wohnt oder sich einfach nicht regelmäßig treffen kann. Sicherlich wird es Auswirkungen haben, wenn man seine Freunde nicht mehr täglich sieht - schließlich lebt jeder nun sein Leben und ist dabei sich selbst zu verwirklichen. Dennoch sollte sich die Beziehung nicht grundsätzlich ändern und jeder muss auch einen gewissen Beitrag leisten, damit der Kontakt bestehen bleibt. Doch wenn nun bestimmte Personen sich nicht mehr melden oder nur dabei sind von dir etwas zu nehmen (ohne selbst was zu geben), wie beispielsweise dich volllabern und dabei vollkommen das Interesse an dir verloren haben, dann wird es dich langfristig nicht glücklich machen. Schließlich wird es dich mehr Kraft kosten, als dass man von dieser Freundschaft "profitiert".


2. Trenne dich von Menschen oder Beziehungen, die dich negativ beeinflussen oder bei denen du dich einsamer fühlst, als wenn du alleine bist. 
Ich habe dieses Jahr lernen müssen, wie giftig es sein kann, sich an Beziehungen zu klammern, die bereits zum Scheitern verurteilt sind. Eine wichtige Erkenntnis ist daher für mich zu erkennen, wann man weiter für eine Person kämpfen und wann man den Kampf besser aufgeben sollte. Natürlich bin ich die Letzte, die sagt, dass es sich nicht lohnt in eine Beziehung (jeglicher Art) zu investieren - denn wenn auf beiden Seiten der Wille da ist daran zu arbeiten, dann sollte man wenigstens versuchen an der momentanen Situation (die einen unglücklich macht) etwas zu verändern. Jedoch raubt es einem enorme Kraft, wenn man nur alleine versucht daran zu arbeiten. Daher gilt der Appell an mich mir selbst früher einzugestehen, wenn es einfach nicht mehr geht und eine Trennung (sowohl in einer Beziehung als auch Freundschaft) nicht künstlich zu verzögern, nur weil es bequemer erscheint.



3. Investiere soviel Kraft und Liebe in allen Lebenslagen, Personen und Entscheidungen wie möglich, wenn sie dich glücklich machen. 
Wenn man das Glück teilt, dann verdoppelt es sich - das Selbe gilt auch für die Liebe und die Hingabe für jegliche Situationen oder Personen. Denn wenn man mit Leidenschaft an dieser Sache dranbleibt, dann überträgt es sich auf die eigene Stimmung, auf die Ausstrahlung und auf das komplette Wesen. Und da mein Fokus darin liegt, dass ich Dinge tue, die mich glücklich machen, werde ich weiterhin meine vollste Hingabe in das investieren, wovon ich überzeugt bin, dass dies mich positiv beeinflusst. Denn Glücklich-Sein resultiert von Zufriedenheit - daher sollte man sowohl mit sich als auch mit dem, was man tut, im Reinen sein.


4. Erwarte nicht, dass Menschen besser sind, als sie sind. (John Green) 
Erwartungen sind Hoffnungen. Hoffnungen sind Wünsche. Und das schlimmste an ihnen ist, dass man enttäuscht wird, wenn diese nicht eintreten. Daher habe ich mir vorgenommen keine Erwartungen an meine Mitmenschen mehr zu haben, da sie dazu führen, dass durch die Enttäuschung auch ein kleines Stück Vertrauen, Zuneigung oder Sympathie verschwindet. Besonders dann werden Erwartungen zum Verhängnis, wenn man diese nicht laut ausspricht und mit der betroffenen Person kommuniziert. Denn Menschen können nicht wissen, was in deinem Kopf abgeht und was du dir erhoffst. Rede mit ihnen, aber erwarte nichts von ihnen (besonders, wenn du es selbst nicht einhalten kannst) - doch begegne dennoch jedem mit Freundlichkeit und Verständnis.

5. Sei dankbar für das, was du bereits hast, und sehe nichts als selbstverständlich an.
Eines der Lektionen, die ich schon länger versuche zu verinnerlichen. Es klappt meistens ziemlich gut, jedoch habe ich auch Phasen, in denen ich mich in Mitleid suhlen könnte - und genau dann ist es wichtig mir dies nochmal vor Augen zu halten. Denn dieses Leben, diese Freunde und Familie, diese Gesundheit - dies sind alles Dinge, für die ich dankbar sein möchte und sie niemals als selbstverständlich sehen will. Denn mit der Selbstverständlichkeit kommt auch ein gewisser Hochmut, eine Arroganz und ein Egoismus, welche ich so gut es geht vermeiden will.


Was waren eure größten Erkenntnisse in 2017 und welche Momente waren für euch besonders prägend?

2017 in Worten und Bildern

Die angeführten Lektionen thematisieren doch eher prägende und teils schmerzende Erkenntnisse, die mich dennoch eines gelehrt haben: Das Leben ist vergänglich, jeder Tag einzigartig, daher sollte ich niemals mit Reue zu Bett gehen und das bestmöglichste versuchen, um mit meinen Taten im Reinen zu sein. Und das geschieht dann, wenn ich ehrlich zu mir bin und mir auch Niederlagen eingestehe, denn Fehler passieren und wenn das Leben mal nicht so läuft, wie man es sich vorstellt, ist das menschlich! Aber mal abgesehen von den erkenntnisreichen Lektionen, habe ich 2017 auch einiges erlebt - aber auch vieles schon verbloggt. Daher eine kleine Zusammenfassung mit meinen Beiträgen, die mein Jahr am besten repräsentieren:

Entschuldigt bitte die Verspätung, aber ich hatte einfach zu viel um die Ohren, sodass der Blog erstmal etwas zurückstecken musste. Wer dennoch einige Updates aus meinem Leben mitbekommen möchte, kann gerne mein Instagram verfolgen :) Ansonsten wünsche ich euch etwas verspätet ein wunderschönes neues Jahr und nur das Beste für die Zukunft ♡ Fühlt euch gedrückt :)


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8 moments

  1. Sehr schön geschrieben! ich kann mich in allen punkten aber besonders dem ersten sehr gut identifizieren. ich habe vor allem letztes jahr auch gelernt, dass manche leute meine aufmerksamkeit einfach nicht wert sind. wenn eine person dich mehrmals enttäuscht und verletzt, sollte man nicht immer wieder zurückgehen und vergeben. am ende steht man vielleicht alleine da aber wenigstens gibt man sich nicht mit falschen leuten ab.

    Sandy GOLDEN SHIMMER

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    1. Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast und den Post aufmerksam gelesen hast :) Und da stimme ich dir total zu, denn den ganzen Stress und die negative Gefühle, denen man sich aussetzt bei so einer giftigen "Freundschaft", das kann auf Dauer einfach nicht gut tun! Fühl dich gedrückt :)

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  2. Schöner Rückblick und gute Erkenntnisse! Solange man den Rückblick im Januar postet, darf man noch =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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    1. Haha, ja - da hatte ich noch Glück, dass ich das noch geschafft hatte :D Aber vielen Dank dir :)

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  3. Die Bilder sind wunderschön! Ich arbeite gerade an dem zweiten Thema. Es ist schwer aber glaube ich ein sehr wichtiger Schritt um sich selbst zu entfalten und um von positiven Vibes umgeben zu sein :)

    xx, rebecca
    rbcmrm.blogspot.de

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    1. Oh, vielen Dank liebe Rebecca :) Ja, das ist wirklich sehr schwer, aber Einsicht ist ja bekanntlich der erste Schritt - so hat man das vor Augen und arbeitet an diesem Vorsatz :) Und ich stimme dir da vollkommen zu!

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  4. Gerade das mit der Dankbarkeit und der Selbstverständlichkeit ist immer wieder so eine Sache, die man sich bewusst werden sollte. Nachdem ich gleich nach Neujahr erst mal einen Unfall hatte (wenn auch nichts schlimmes, aber eingeschränkt war ich halt), hab ich mal wieder gemerkt, dass beispielsweise Gesundheit wirklich die Voraussetzung für alles andere ist... solche Kleinigkeiten nimmt man oft als selbstverständlich war, dabei sind sie gar nicht so klein. ;)

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    1. Oh nein, ich hoffe dir ist nichts weiter schlimmes passiert? Das tut mir sehr Leid! Aber da hast du total recht, dass die Gesundheit so schnell als selbstverständlich angesehen wird und man erst bei Krankheit o.ä. merkt, was einem fehlt... Dabei ist sie so grundlegend für so vieles im Leben! Liebe Grüße an dich und gute Besserung :)

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Hallo ihr Lieben! Ich würde mich riesig über Kommentare freuen :) Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag wünsche ich euch! Vergesst niemals zu Lächeln ♥