Personal: Will you hold my hand, when the summer ends?

Ich denke, ich bin soweit diese Zeilen und Gedankenfetzen mit euch zu teilen und sie schwarz auf weiß festzuhalten. Denn ich habe vor die vergangenen Monate wieder aufzuholen und euch Stück für Stück zumindest teilweise zu erklären, was in meiner Blog-Abstinenz alles passiert ist. Auch wenn ich währenddessen nichts veröffentlichte, habe ich dennoch viel nachgedacht und geschrieben - dies ist nun ein Sammelsurium aller Text-Schnipsel in einer Chronologie aufgelistet, um euch auf meiner kleinen Reise mitzunehmen geprägt von Herzschmerz sowie Gefühle zuzulassen und loszulassen.

Ich hoffe damit kann ich wenigstens einer Person Mut machen und ihr zeigen, dass die Zeit alle Wunden heilt und alles aus einem bestimmten Grund passiert. Manche Menschen werden deinen Lebensweg kreuzen und nur einen kurzen Augenblick an deiner Seite verweilen, bevor sich die Wege wieder trennen. Aber genau das ist gut so. Denn es erwartet dich noch etwas viel Wundervolleres, vertraue darauf 


Jacke Second Hand (von meiner Schwester gemopst) | Kleid Zara | Schuhe Converse

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Heute Abend möchte ich meine Augen nicht schließen. Denn ich möchte bewusst mit dir die Stunden verbringen - Tage, Nächte, die uns noch bleiben. Dich anschauen, wie du friedlich neben mir liegst und gleichmäßig atmest. Und dabei deinen Herzschlag im Takt schlagen hören.

Dabei haben wir uns zu keinem schlechteren Zeitpunkt kennenlernen können. Ich werde gehen. Du wirst gehen. Und wir hinterlassen vielleicht nur einen Hauch von Erinnerung. Es bleiben uns nur wenige Wochen. Aber vielleicht hätte es auch keine bessere Zeit für uns geben können. So bleibt das, was wir haben, auf Zeit. Du bist frei von jeglicher Verantwortung und ich dabei mich vor einer neuen zu stellen. Und vielleicht ist genau das gut so. Doch der perfekte Zeitpunkt? 

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Geht es dir gut? Ist mit uns alles gut? Ich frage, denn ich weiß es nicht. Diese Stille ist kaum zu überhören. Du regst dich nicht. Du meldest dich nicht. Was ist passiert? Sind wir gut miteinander? Keine Antwort. Luft anhalten. Ich ersticke - Kloß im Hals. 


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Doch nun - die Erkenntnis. Irgendwie habe ich diese Blase zerplatzen lassen. Weil ich sie so nicht mehr aufrecht erhalten konnte. Und wollte. Jetzt handeln wir mit der Verantwortung, den anderen zu verletzen. [...] Ich bin abgestumpft, verhindere jeglichen Gefühlschaos und baue eine Mauer auf. Keine Gefühle zulassen, nicht jetzt. Denn es könnte keinen unpassenderen Zeitpunkt gäben als jetzt. Schon wieder. Als wären wir verflucht - falscher Ort, falsche Zeit.

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Und rückblickend ist es einfach nur schade, dass du mir nie die Chance gegeben hast, mich wirklich kennenzulernen. Mich. Ich.
Ich - wie ich wirklich bin.
Ich - wie ich erst langsam auftaue.
Ich - wie ich dir mein Vertrauen schenke.

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Von jeder bedeutsamen Begegnung sollte man sich eine Lektion mitnehmen. Rückblickend warst du meine „Get out your Comfortzone“-Lektion. Und auch wenn indirekt, hast du mich eines gelehrt: Ich strahle, mindestens genauso hell wie du. Nur in einer anderen Farbe, aber dennoch besonders. Du wirst mein Licht nicht zum Erlöschen bringen, ich leuchte nun noch mehr, noch intensiver. Denn durch dich weiß ich: Ich kann alles machen, probieren. versuchen. Soll nach den höchsten Sternen greifen und mich ruhig aus dem Fenster lehnen. Ich werde mich nicht mehr klein machen, nur weil ich neben dir anders scheine. Ich habe meine eigenen Stärken, nur wirst du sie nie erfahren.


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Heute habe ich tatsächlich das erste Mal nach langem geweint. Und ja, es war wegen dir - auch wenn ich nie einem Typen nachtrauern wollte. Es war schmerzhaft mir nochmal alles von der Seele zu reden. Aber auf der anderen Hand war es unglaublich befreiend jegliches Gefühlschaos und ungeklärte Fragen freien Lauf zu lassen. Aufmunternde Worte. Verständnis. Die Erkenntnis? Zeit loszulassen.

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Letztendlich wurde ich gar nicht von dir enttäuscht, sondern von den Erwartungen, die ich an dich hatte. Denn ich wusste, wie du sein konntest und wie zuverlässig du warst. Du hieltest dein Wort. Und hattest mir bis dato nicht einmal das Gefühl gegeben, versetzt zu werden - unwichtig zu sein. Doch wie aus dem Nichts wurde ein Schalter umgedreht und ich spürte, wie du eben noch sein konntest: Kalt, abweisend und desinteressiert - mir gegenüber. Eine 180 Grad Wendung. Verkehrte Welt? Was ist passiert?

Doch ich hätte es besser wissen müssen: Erwarte nicht, dass Menschen besser sind, als sie es sind. Noch nicht verinnerlicht. Aber mein Mantra, welches ich mir immer wieder vor Augen halten muss. Vielleicht nächstes Mal. Vielleicht auch nie.


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Wir haben gelacht, über Gott und die Welt geplaudert sowie wichtige, ehrliche, emotionale Diskussionen geführt. Doch irgendwie kam dabei die Frage zu kurz, was du denn bei mir fühlst? Was war es, das du bei mir fandest, jedoch auch ein Leichtes aufgeben konntest? Was führte dazu, dass ich dir nicht die Zeit wert war, mich besser kennenzulernen? 

Fragen über Fragen, auf die ich keine Antwort mehr finden werde. Aber ich habe dich nur für einen Bruchteil der Sekunde kennenlernen können. Ich kannte dich, ja, aber nur dein Ich zu dieser begrenzten Zeit, unserer Zeit. Zugegeben: Vielleicht hattest du recht. Dass ich dich nicht kenne. Auch wenn ich der festen Überzeugung war, es in diesem Moment zu wissen. Ich weiß - ich kenne deine Beweggründe nicht, geschweige denn deine komplette Geschichte, die dich so hat werden lassen, wie du nun bist. Eine Facette von vielen durfte und konnte Teil meines Lebens werden. Doch alles Vergängliche und vor dir liegende werde ich nicht mehr miterleben. Dasselbe gilt jedoch auch für dich - bezogen auf mich.

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Vor mir geht die Sonne unter und das Meer rauscht ganz ruhig im Hintergrund. Doch ein sehnsüchtiges Gefühl überkommt mich, denn ich kann diesen Augenblick nicht mit dir teilen. Stattdessen erlebst du selbst deine eigenen Wow-Momente - ohne mich. In dieser Sekunde wird mir nochmal schmerzlich bewusst, dass wir getrennte Wege gehen.

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Es fiel mir wie Schuppen von den Augen, da mir endlich einiges klar wurde und ich wieder deutlich sehen konnte. Erleichterung und Akzeptanz: Vielleicht werde ich niemals wissen, was du gefühlt hast und Dir diese Frage nie mehr stellen können. Doch das sollte auch nicht die Lektion dieses Abenteuers gewesen sein. Ich habe mein Learning indirekt auf die nächste Situation übertragen und unbewusst so gehandelt, wie ich damals gerne mit dir umgegangen wäre. Denn ich brauche eine Antwort auf diese wichtige Frage zum Abschließen und zukünftig muss ich mehr darauf achten und berücksichtigen, mir gegenüber ehrlicher zu sein, zu wissen was ich will und das zu tun, was ich damals gerne anders gemacht hätte. Danke für diese Erkenntnis, die ich ohne dich niemals wissen konnte. 


Lots of love ♡

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